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RATGEBER

Was ist Blattgold-Malerei

Bei Blattgold-Malerei liegt echtes Metall unter der Farbe, sodass das Licht durch die Ölschicht hindurch auf Gold trifft.

Der Unterschied zu Goldfarbe ist kein Detail für Fachleute. Goldfarbe enthält Metallpigment und glänzt gleichmässig. Blattgold ist eine durchgehende Metallfläche und reagiert auf jeden Wechsel im Licht.

Wie dünn Blattgold ist

Etwa ein Zehntausendstel Millimeter.

Ein Blatt reisst im Luftzug und lässt sich nicht mit den Fingern anfassen. Es wird mit einem trockenen Pinsel bewegt.

Der Aufbau

Grund, Anlegemittel, Blattgold, dann Ölfarbe.

Das Metall kommt vor der Malerei. Alles, was danach passiert, entscheidet nur noch darüber, wie viel Gold sichtbar bleibt.

Woran man echtes Blattgold erkennt

Der Glanz kippt mit dem Blickwinkel, statt gleichmässig zu bleiben.

Goldfarbe sieht von jeder Seite gleich aus. Eine vergoldete Fläche wechselt beim Gehen zwischen hell und fast dunkel.

Blattgold und Blattsilber

Gleiche Technik, andere Temperatur.

Silber kühlt die Farbe darüber ab, Gold wärmt sie. Silber oxidiert langsam, die Ölschicht bremst das.

Was das für den Raum bedeutet

Eine Wand mit wechselndem Tageslicht zeigt mehr.

In reinem Kunstlicht bleibt die Wirkung flach. Ein einzelner Spot bringt sie zurück.

Kurz gesagt

Echtes Metall unter Öl, von Hand aufgelegt, reagiert auf Licht.

Alle Blattgold-Arbeiten entstehen im Atelier in Schindellegi.

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Blattgold-Ölbild mit dichten goldenen Blättern und weissen Linien, quadratisches Wandbild
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