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RATGEBER

Welche Bildgrösse passt an meine Wand

Zwei Drittel bis drei Viertel der Wandbreite, oder zwei Drittel der Möbelbreite, wenn Möbel darunter stehen.

Fast alle Bilder, die zu klein gekauft werden, sind an derselben Fehleinschätzung gescheitert: die Wand wirkt beim Ausmessen grösser als sie später aussieht. Die Regel korrigiert das.

Die Regel

Bildbreite gleich zwei Drittel bis drei Viertel der freien Wandbreite.

Bei drei Metern Wand ergibt das 180 bis 220 cm. Das darf als einzelnes Grossformat oder als Gruppe aus zwei bis drei Arbeiten erreicht werden.

Wenn Möbel darunter stehen

Dann zählt die Möbelbreite, nicht die Wand.

Ein Sofa von 220 cm verlangt etwa 150 cm Bildbreite. Die Wand daneben spielt keine Rolle mehr.

Gruppe statt Einzelbild

Der Abstand zählt zur Gesamtbreite.

Zwei Bilder von je 70 cm mit 8 cm Abstand ergeben 148 cm. Die Gruppe wird als ein Objekt gelesen.

Wann es kleiner sein darf

In Nischen, Fluren und über Türen.

Wo die Wand selbst schmal ist, gilt die Regel gegen die schmale Seite. Ein schmales Hochformat trägt dort mehr als ein zu kleines Quadrat.

Häufigster Fehler

Zu klein gekauft, weil beim Ausmessen die Wand grösser wirkt.

Ein Papierzuschnitt in der geplanten Grösse an die Wand geklebt beantwortet die Frage in zwei Minuten.

Kurz gesagt

Wandbreite mal 0,7, dann in verfügbaren Formaten suchen.

Der Katalog reicht von 30 × 20 cm bis 200 × 100 cm.

Wandbreite · Bildbreite · Als Gruppe | 200 cm · 130–150 cm · 2 × 65 cm | 300 cm · 180–220 cm · 2 × 100 cm | 400 cm · 260–300 cm · 3 × 90 cm | Sofa 220 cm · ca. 150 cm · 2 × 70 cm

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